This entry was posted on Samstag, Mai 8th, 2010 at 18:14 and is filed under Sexgeschichten. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.
Wenn es um Fetischsex geht, dann gibt es die verrücktesten Dinge. Es kann so gut wie alles zum Fetisch werden, der uns geil macht. Sonnenbrillen, Schwimmflügel, eine bestimmte Musik, ein bestimmter Geruch, ein bestimmter Anblick, ein bestimmtes Material. Leder, Lack, Nylon und Latex, also Gummi, was man halt so kennt, sind da ja eher sozusagen “normale” Fetische.
Mit Gummi hat übrigens der Fetisch, mit dem ich mich heute beschäftigen werde, gewissermaßen auch etwas zu tun. Habt ihr vielleicht schon einmal was vom Ballon Fetisch gehört?
Ja, ja – ihr habt euch nicht verhört; es geht um Ballons, vollständiger auch Luftballons genannt, oder auch auf Englisch Ballons. Und das ist ein richtiger Fetisch, der Ballonfetisch. Nun fragt ihr euch wahrscheinlich, was man denn beim Luftballon Fetisch mit den Ballons anfängt. Außer vielleicht zwischen den leidenschaftlichen Küssen laut Nenas Lied von den 99 Luftballons zu singen …
Zum einen kann man ganz normal beim Sex damit spielen; was zu zweit allerdings weit mehr Spaß macht als alleine. Das ist dann eben einfach eine sehr verspielte Erotik – aber erst der allererste Anfang vom Ballonfetisch.
Im wesentlichen geht es da schon eher darum, dass man sich mit den aufgeblasenen Ballons selbst befriedigt, sich so einen Balloon zwischen die Schenkel klemmt und sich daran reibt oder sich damit massiert.
Ansonsten kann man so einem Ballon natürlich auch ebenso wie einem Dildo einen Blowjob verpassen und daran lutschen, ihm also gleich im doppelten Sinn einen blasen. Nur für die anderen Zwecke, für die man sonst Dildos einsetzt, zum Einführen also, sind die sehr flexiblen und nachgiebigen Ballons weniger geeignet.
In den Zusammenhang habe ich aber noch einen ganz speziellen Tipp für euch. Und nein, es geht nicht darum, euren Partner oder eure Partnerin mit dem schrecklichen Quietschen zu quälen, das entsteht, wenn man aus einem aufgeblasenen Luftballon die Luft wieder heraus lässt und dabei das Gummi am Hals mit den Fingern auseinanderzieht.
Obwohl das für die dominanten Damen und Herren unter den Lesern sicherlich auch einmal eine sehr ungewöhnliche Strafe für den Sklaven oder die Sklavin wäre …
Und obwohl es mit dem Luft herauslassen durchaus schon etwas zu tun hat, worauf ich hinaus will. Was bedeutet, ihr müsst die Luft in den Ballon erst einmal hineinbringen, also den Luftballon aufpusten. Falls euch dazu die kräftigen Mundmuskeln fehlen – oder euch dabei zu schnell die Puste ausgeht – könnt ihr euch auch eine dieser Ballonpumpen besorgen, die bei der Dekoration für einen Geburtstag hilfreiche Dienste tun. Damit geht das sehr leicht und sehr schnell.
Den aufgepusteten Ballon haltet ihr dann oben fest zusammen und führt ihn so an die intimste Körperregion eures Partners. Legt ruhig die obere Öffnung beim Gummi ganz direkt auf den Kitzler oder die Eichel.
Ja, und dann lasst ihr den zugepressten Hals des Ballons einfach los – und die Luft strömt heftig heraus. Dabei aber den Ballon gut festhalten; sonst fliegt er brummend davon. Der Luftzug, der dabei entsteht, kann eine ganz ungeahnte Wirkung haben. Nur dass er möglicherweise etwas kühl ist; da müsst ihr dann anschließend mit eurem Mund für einen gewissen Wärmeausgleich sorgen …
Und um nochmals auf den Sadomaso Sex zurückzukommen – ihr könnt natürlich auch bei einer Frau einen unaufgepusteten Ballon einführen; am besten einen von der länglichen Sorte. Nur gut festhalten, damit er nicht verloren geht! Anschließend blast ihr ihn mit Hilfe einer Pumpe auf und sie spürt die angenehme Dehnung, fast wie bei einem aufblasbaren Latex Dildo.
Aber übertreibt es nicht, damit der Ballon nicht platzt!
Wobei natürlich auch das, Ballons mit lautem Knall zum Platzen bringen, seinen Reiz haben kann. Bestimmt ist auch das für einige Menschen ein Fetisch.
Jedenfalls – ihr seht, Luftballons sind sehr vielseitig!
