This entry was posted on Samstag, Dezember 12th, 2009 at 19:53 and is filed under Sexgeschichten. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.
Neulich habe ich mich für euch mal wieder im Internet umgesehen. Ich gebe ja ganz freimütig zu, dass es in Sachen Fetisch immer noch jede Menge Dinge gibt, von denen ich nicht die geringste Ahnung habe.
Deshalb surfe ich eben auch oft auf Fetisch Seiten im Internet, damit ich dort immer wieder interessante Informationen und Neuigkeiten finden kann, die ich euch dann gerne in meinen Beiträgen unterbreite.
Dabei bin ich neulich auf den Begriff Acrophilie gestoßen, den ich vorher gar nicht gekannt habe. Ich dachte als Erstes an die Akropolis; aber damit hat das nun rein gar nichts zu tun. Wenn man erregt ist, weil man demnächst die Akropolis sehen kann, dann wäre das Hodophilie.
Das ist nämlich die Erregung, die einen überfällt, wenn man auf Reisen ist und sich unbändig darauf freut, bald vollkommen neue Orte und neue Menschen zu sehen und kennenzulernen. Allerdings wird die Hodophilie wohl erst mithilfe eines zusätzlichen Urlaubsflirts wirklich erotisch …
Aber zurück zur Acrophilie. Da geht es um den Sex in luftigen Höhen. Und zwar nicht in den luftigen Höhen, die man zumindest mit dem Geist ohnehin erreicht, wenn der Fetisch Sex gut ist und man den richtigen Sexpartner hat.
Sondern es geht wirklich um echte Höhen.
Dazu würde dann natürlich der Sex im Flugzeug zählen. Denn wohl nicht halb so viele Leute tatsächlich erlebt haben, wie es immer behauptet wird. Der “Mile High Club” besitzt garantiert nur sehr wenige echte Mitglieder, die es tatsächlich im Flugzeug miteinander getrieben haben.
Ich meine, wie sollte man das auch anstellen, in der Economy Class miteinander ficken, während alle zusehen? Oder auf den engen Toiletten, wo kaum einer Platz hat? Nee, also da wird viel angegeben, und oft ist es nur heiße Luft.
Apropos – Sex im Heißluftballon, das stelle ich mir nun wieder sehr romantisch vor. Wenn man nicht gerade ein Massenereignis bucht, sondern alleine mit seinem Schatz fliegt, gibt es da ja auch keine Probleme, es auszuprobieren, wie gut es sich auf dem Boden des Korbs vögeln lässt.
Auf die sonst so sehr beliebte Sexstellung, sie sitzt auf dem Rand des Möbelstücks – in dem Falle des Ballons – und er fickt sie im Stehen, sollte man dabei allerdings wohl lieber verzichten …
Was ich mir auch gut vorstellen kann, das wäre Sex auf einem Aussichtsturm. Wofür man sich nur eine Zeit aussuchen sollte, wo nicht allzu viele andere Besucher die Aussicht genießen wollen; vielleicht den späten Abend oder so.
Und wie wäre es mit Sex auf einem hohen Berggipfel? Akro bedeutet ja immerhin (Berg-)Spitze; die bereits erwähnte Akropolis, das bedeutet ja auch Oberstadt, hoch gelegene Stadt oder etwas in dieser Richtung. Das geht natürlich nur auf Bergen, die nicht schneebedeckt sind, sonst wäre es etwas kalt. Aber so eine schnelle Nummer am Gipfelkreuz, das hat doch echt was, oder?
Ja, und dann gibt es natürlich noch den Sex im Fahrstuhl; da begibt man sich ja auch in luftige Höhen. Bloß ist es damit ebenso wie mit dem Sex im Flugzeug; es wird oft darüber geredet, aber kaum praktiziert. Schon wegen der ganzen praktischen Schwierigkeiten, die damit verbunden wären.
Wer möchte schon vom eilends herbeigerufenen Rettungsdienst nackt aus dem Lift geholt werden …
Nein, da sind Balkone in Hochhäusern schon eher geeignet. Vor allem, wenn sie nicht blickdicht verschlossen sind, sondern man durch irgendwelche Ritzen nach unten schauen kann.
Womit man dann allerdings auch wieder die perfekte Nahrung für einen ganz anderen Fetisch bietet, wenn man den Voyeuren oben drüber oder gegenüber mit ihren Ferngläsern ein so erregendes, nacktes Schauspiel bietet …
Bloß Mist, dass ich Höhenangst habe – für mich kommt dieser Fetisch nun ganz bestimmt nicht in Frage. Ob ich damit wohl viel versäume?
