Archive for the 'Bondage' Category

Samstag, Dezember 26, 2009

Fesseln

Du weißt, wie man Fesseln nutzbringend so einsetzt, dass man sich die Frauen hilflos und gefügig macht, für alle die erotischen Spiele, die in Fesseln so viel mehr Spaß machen? Wenn nicht, ist das auch nicht schlimm – diese jungen Frauen am Telefon verstehen genug von Fesselspielen, um es dir ganz genau zu sagen, zu erklären und zu zeigen, wie du sie fesseln musst. Am besten beginnst du mit den Armen. Greif dir die Handgelenke, biege sie auf den Rücken, und schlinge ein Seil darum, mehrfach, in Form einer Acht – diese Fesseln halten bombenfest!

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posted by fetisch  |   5:14 PM  |   0 comments
Montag, Oktober 27, 2008

Bondage

Bei der Bondage scheiden sich die Geister der Fetischbegeisterten. Manche verstehen darunter schlicht launige Fesselspiele mit plüschgefütterten Handschellen, für andere ist es erst dann wahre Bondage, wenn gefesselte Frauen aussehen wie hübsch verschnürte Geschenkpakete. Wobei im Fall einer Fesselung nicht das Auspacken, sondern das Einpacken das Geschenk ist.

Man muss aber nun wirklich nicht ein Meister der Japanbondage sein, um Fesselspiele aufregend zu finden. Den anderen hilflos fesseln, so dass er sich nicht mehr rühren und sich auch nicht mehr wehren kann, ganz gleich, was man mit ihm anstellt – das besitzt einen enormen Reiz.

Und das gilt sowohl für gefesselte Frauen als auch für gefesselte Männer. In der Bondage herrscht die Gleichberechtigung.

Damit man aber wenigstens mitreden kann, wenn es auf der nächsten Fetisch Party eine Bondage Performance gibt, sollte man ein paar Grundbegriffe schon kennen. Obwohl: Bondage, japanische Bondage, Shibari, Kinbaku – da kann ja eigentlich niemand mehr durchsteigen.

Bondage, nun, das ist einfach das Fesseln des Partners – irgendwie und mit irgendeinem Material; Handschellen, Ledermanschetten, Seilen, Tüchern, Plastikfolie – wie beim Folien Fetisch.

Und Shibari ist nichts anderes als dasselbe in Grün; respektive der japanische Begriff für dieses Binden, Fesseln. Allerdings gibt es dann die traditionelle japanische Fesselkunst – oder auch Kinbaku -, die strenge Regeln dafür aufstellt, womit und wie eine solche Fesselung durchzuführen ist.

Wobei die traditionelle japanische Bondage zum Teil auch Asanawa genannt wird; ein Begriff, der sich andererseits auf das traditionelle Werkzeug der Nawashi, der Seilkünstler bezieht, das Hanfseil. Wörtlich übersetzt allerdings wiederum bedeutet der Ausdruck Nawashi Hersteller von Seil.

Genug Verwirrung gestiftet?

Und dann gibt es ja noch die äußerst wichtige Diskussion, ob es für die Bondage, zumindest für die japanische Bondage, wirklich Hanfseile sein müssen, um eine Bondage tatsächlich als solche zu qualifizieren, oder ob es Baumwollseile nicht ebenso tun. Oder gar – welche Blasphemie! – Nylonseile aus dem Baumarkt. Die es immerhin schön bunt in allen Farben gibt.

Jedenfalls, halten wir das fest, was eindeutig ist: Einfach ausgedrückt, ist japanische Bondage die Kunst der Fesselung mit Hilfe eines Seils auf eine bestimmte Art und Weise in bestimmten Positionen. Ganz streng an dieses Regelwerk halten sich aber nur wenige. Der Hauptzweck der japanischen Bondage ist auch keineswegs die Einhaltung dieser technischen Regeln an sich, sondern die Kreation eines “Gesamtkunstwerks” aus Partner/in und Seil; was diese Regeln lediglich erleichtern sollen. Es geht dabei nicht nur um die Fesselung, sondern auch um die Ästhetik derselben.

Wenn man weiß, dass die meisten dieser Seilkünstler, die uns auf Fetisch Partys hin und wieder mit ihren scheinbar so leichthin absolvierten Bondage Vorführungen begeistern, Jahre oder Jahrzehnte brauchten, um ihre Kunst derart zu perfektionieren, muss man sich nicht wundern, warum man selbst zumindest anfangs ein wenig Schwierigkeit hat, diese Perfektion zu erreichen.

Spaß macht das Fesseln auf jeden Fall; ganz gleich, wie und womit es erreicht wird. Von daher ist eine Frage immer der Auftakt zu erotischen Augenblicken: Fesseln wir heute Abend japanisch?

Übrigens, keine Angst – Bondage hat auch sehr viel mit Erotik und Sex zu tun. Das ist keineswegs verboten. Denn erstens ist Bondage eine perfekte Einstimmung für einen romantischen Abend. Und zum zweiten ermöglichen manche Fesselungen auf geradezu göttliche Weise die heißesten Sexspiele. Man muss das gefesselte Geschenk nicht auspacken, um es nach Herzenslust benutzen zu können …


posted by fetisch  |   3:00 PM  |   0 comments
Montag, Juli 21, 2008

Bondage

Von Bondage und Bondage Sex habt ihr bestimmt schon gehört. Ursprünglich bedeutet “bondage” im Englischen ja Knechtschaft, Unfreiheit. Und das ist schon genau der passende Begriff …

Bei der echten Bondage, wo man sich nicht einfach nur ein paar Handschellen mit rosa Plüsch innen umlegt oder sich mit Seidentüchern an die Bettpfosten fesselt, da ist man anschließend nämlich tatsächlich hilflos und absolut unfrei. Man kann sich nicht mehr bewegen, ist dem anderen hilflos ausgeliefert.

Übrigens, die Bondage mit Seidentüchern – das sollte man eigentlich auf keinen Fall machen. Seidentücher haben nämlich die ekelhafte Angewohnheit, dass sich nach der Fesselung die Knoten fest zusammenziehen.

Dann braucht es anschließend einen echten Entfesselungskünstler, der die Knoten wieder aufbekommt; sonst muss man die hübsche, teuren Seidentücher nämlich zerschneiden, um aus der Bondage wieder herauszukommen …

Ledermanschetten für die Hand- und Fußgelenke, Karabinerhaken – oder noch besser echte “Panikhaken”, die in jeder Situation wieder ganz leicht aufgehen, Ketten, Seile aus Baumwolle, Hanf oder Nylon oder zum Beispiel auch Frischhaltefolie sind für eine Bondage viel geeigneter.

Das mit der Frischhaltefolie glaubt ihr mir nicht, dass die für Fesselspiele taugt?

Dann probiert es doch einfach aus; ihr könnt auch die ganz normale Frischhaltefolie aus dem Haushalt dazu nehmen. Davon ein paar Lagen um den Oberkörper und / oder den Unterkörper eures Partners gewickelt, und ihr werdet sehen, damit habt ihr ihn sehr einfach, sehr geschickt und sehr effektiv fest verschnürt.

Da kann sich nicht mehr viel rühren.

Apropos – wenn euch das stört, könnt ihr ja die entscheidenden Stellen unbedeckt lassen bei der Bondage mit Frischhaltefolie … Mit denen ihr euch anschließend sehr ausgiebig beschäftigt.

Denn während für die Japaner, bei der Japan Bondage, die Bondage reiner ästhetischer Selbstzweck ist, sind wir Europäer doch eher darauf aus, die Fesselung vor allem dazu einzusetzen, um dann nachher erst recht ungestört die heißesten Sexspiele spielen zu können …


posted by fetisch  |   7:04 PM  |   0 comments